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Ursula Haverbeck: Biografie, Urteile und Tod

David Lange
Last updated: September 2, 2026 12:06 pm
By David Lange 16 Min Read
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ursula haverbeck
Porträt einer älteren Frau in hellblauer Kleidung in einem elegant eingerichteten Innenraum – Aufnahme für Austria Insider.

Ursula Haverbeck war eine deutsche rechtsextreme Aktivistin und eine der bekanntesten Holocaustleugnerinnen der Bundesrepublik. Über viele Jahre bestritt sie öffentlich zentrale, historisch zweifelsfrei belegte Verbrechen des Nationalsozialismus. Wegen solcher Äußerungen wurde sie wiederholt wegen Volksverhetzung verurteilt und verbrachte mehr als zwei Jahre im Gefängnis.

Contents
Wer war Ursula Haverbeck?Welche Rolle spielte das Collegium Humanum?Warum wurde Ursula Haverbeck immer wieder verurteilt?Welche Haftstrafen verbüßte Ursula Haverbeck?Was geschah beim letzten Verfahren in Hamburg 2024?Welche Bedeutung hatte Haverbeck für die rechtsextreme Szene?Warum ist Holocaustleugnung in Deutschland strafbar?Wann und woran starb Ursula Haverbeck?Frequently Asked QuestionsFazitQuellen und weiterführende Informationen

Haverbeck wurde 1928 geboren und starb am 20. November 2024 im Alter von 96 Jahren. Bis kurz vor ihrem Tod beschäftigten ihre Äußerungen die deutsche Justiz. Noch im Juni 2024 verurteilte das Landgericht Hamburg sie erneut wegen Volksverhetzung. Das Hamburger Urteil war bei ihrem Tod jedoch noch nicht rechtskräftig.

Ihre Bedeutung lässt sich deshalb nicht allein über einzelne Gerichtsverfahren erklären. Haverbeck war über Jahrzehnte Teil rechtsextremer Netzwerke, leitete das später verbotene Collegium Humanum in Vlotho und wurde in Teilen der rechtsextremen Szene zu einer Symbolfigur.

Wer war Ursula Haverbeck?

Ursula Meta Hedwig Haverbeck-Wetzel, geborene Wetzel, wurde am 8. November 1928 in Winterscheid im heutigen Hessen geboren. Ihren Lebensmittelpunkt hatte sie später über lange Zeit in Vlotho in Nordrhein-Westfalen.

Sie war Publizistin und politische Aktivistin. Öffentlich bekannt wurde sie vor allem durch ihre rechtsextremen Aktivitäten, ihre Verbindungen zu Organisationen aus dem geschichtsrevisionistischen Milieu und durch die wiederholte Leugnung des Holocaust.

1970 heiratete sie Werner Georg Haverbeck. Er war Publizist und eine zentrale Figur im Umfeld des Collegium Humanum. Nach seinem Tod im Jahr 1999 übernahm Ursula Haverbeck eine noch sichtbarere Rolle innerhalb der Organisation.

Das Thema Holocaustleugnung prägte schließlich sowohl ihre öffentliche Wahrnehmung als auch einen erheblichen Teil ihrer zahlreichen Strafverfahren.

Dabei muss zwischen Haverbecks Behauptungen und dem historischen Forschungsstand klar unterschieden werden: Der Holocaust und die systematische Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland sind umfassend durch Dokumente, Täterunterlagen, bauliche und materielle Spuren, Zeugenaussagen und jahrzehntelange historische Forschung belegt.

Welche Rolle spielte das Collegium Humanum?

Ein wichtiger Bestandteil von Haverbecks politischer Biografie war das Collegium Humanum in Vlotho. Die Einrichtung war bereits seit den 1960er-Jahren aktiv und entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem wichtigen Treffpunkt für Personen aus rechtsextremen und geschichtsrevisionistischen Zusammenhängen.

Nach dem Tod ihres Mannes Werner Georg Haverbeck stand Ursula Haverbeck dem Collegium Humanum vor.

Die Organisation war nicht nur wegen ihrer Veranstaltungen umstritten. Im Umfeld wurden auch Inhalte verbreitet, die den Holocaust leugneten oder nationalsozialistische Verbrechen relativierten.

2008 verbot das Bundesministerium des Innern das Collegium Humanum einschließlich der mit ihm verbundenen Bauernhilfe. Das Verbot wurde damit begründet, dass sich die Organisation gegen die verfassungsmäßige Ordnung richtete und ihre Tätigkeit gegen Strafgesetze verstieß.

Ebenfalls verboten wurde der „Verein zur Rehabilitierung der wegen Bestreitens des Holocaust Verfolgten“, kurz VRBHV. Auch mit diesem Verein war Haverbeck eng verbunden. Die Bundeszentrale für politische Bildung ordnete beide Vereinigungen dem rechtsextremen Geschichtsrevisionismus zu.

Das Verbot des Collegium Humanum beendete Haverbecks politische Aktivitäten allerdings nicht. Sie trat auch danach öffentlich auf, veröffentlichte Texte und verbreitete weiterhin ihre geschichtsrevisionistischen Positionen.

Warum wurde Ursula Haverbeck immer wieder verurteilt?

Der zentrale Grund für Haverbecks zahlreiche Strafverfahren war die wiederholte öffentliche Leugnung des Holocaust.

Sie bestritt unter anderem die Funktion von Auschwitz-Birkenau als Vernichtungslager und stellte den dort begangenen systematischen Massenmord in Abrede. Solche Behauptungen widersprechen dem umfassend dokumentierten historischen Forschungsstand.

Allein in Auschwitz-Birkenau wurden während der deutschen nationalsozialistischen Herrschaft etwa 1,1 Millionen Menschen ermordet. Die große Mehrheit der Opfer waren Juden. Darüber hinaus wurden dort unter anderem Polen, Sinti und Roma sowie sowjetische Kriegsgefangene ermordet.

Haverbecks Äußerungen wurden nicht lediglich als private historische Irrtümer behandelt. Sie verbreitete entsprechende Behauptungen öffentlich, in Publikationen, bei Veranstaltungen, in Interviews und teilweise auch während Gerichtsverfahren.

Bereits 2004 wurde sie erstmals wegen Volksverhetzung verurteilt und erhielt eine Geldstrafe. Weitere Verfahren und Verurteilungen folgten.

Besonders relevant ist eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 2018. Haverbeck hatte sich gegen eine Verurteilung gewandt, die auf mehreren von ihr veröffentlichten Texten beruhte. Das Bundesverfassungsgericht nahm ihre Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung an.

Das Gericht stellte klar, dass erwiesen unwahre und bewusst falsche Tatsachenbehauptungen nicht dadurch geschützt werden, dass sie als Teil einer politischen Debatte präsentiert werden. Die strafrechtliche Sanktionierung der Leugnung des nationalsozialistischen Völkermords kann grundsätzlich mit der im Grundgesetz garantierten Meinungsfreiheit vereinbar sein.

Damit erhielt der Fall Haverbeck auch eine über ihre Person hinausgehende verfassungsrechtliche Bedeutung.

Welche Haftstrafen verbüßte Ursula Haverbeck?

Haverbeck wurde im Laufe der Jahre von verschiedenen Gerichten verurteilt. Nicht jedes Urteil wurde sofort rechtskräftig, da sie wiederholt Rechtsmittel einlegte. Deshalb ist bei der Darstellung ihrer Verfahren zwischen Verurteilung, Rechtskraft und tatsächlich verbüßter Haft zu unterscheiden.

Eine Übersicht zeigt die wichtigsten Stationen:

JahrEreignis
2004Erste Verurteilung wegen Volksverhetzung; Haverbeck erhielt eine Geldstrafe
2016/2017Weitere Verurteilungen wegen Holocaustleugnung und Volksverhetzung
2018Beginn einer mehrjährigen Haftstrafe in der JVA Bielefeld-Senne
2020Entlassung aus der Haft nach rund zweieinhalb Jahren
2022Landgericht Berlin verhängt eine Freiheitsstrafe von einem Jahr ohne Bewährung
2024Landgericht Hamburg verhängt eine Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und vier Monaten; gegen das Urteil wurde Revision eingelegt
20.11.2024Haverbeck stirbt im Alter von 96 Jahren

Besonders bekannt wurde ihre Inhaftierung zwischen Mai 2018 und November 2020. Haverbeck verbüßte ihre Strafe in der Justizvollzugsanstalt Bielefeld-Senne.

Auch nach ihrer Entlassung endeten die Strafverfahren nicht.

Am 1. April 2022 verurteilte das Landgericht Berlin sie wegen Volksverhetzung zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr ohne Bewährung. Das Urteil wurde am 29. Juli 2022 rechtskräftig. In der Folge gab es weitere Auseinandersetzungen um den Haftantritt.

Einige Behauptungen in sozialen Netzwerken, das Berliner Urteil sei später aufgehoben worden, waren falsch. Die Verurteilung selbst blieb rechtskräftig.

Was geschah beim letzten Verfahren in Hamburg 2024?

Eines der letzten großen Verfahren gegen Ursula Haverbeck fand 2024 vor dem Landgericht Hamburg statt. Es betraf Äußerungen, die bereits Anfang 2015 in Interviews mit dem NDR-Magazin Panorama gefallen waren.

Das Amtsgericht Hamburg hatte Haverbeck deshalb schon 2015 wegen Volksverhetzung zu zehn Monaten Freiheitsstrafe ohne Bewährung verurteilt. Sie legte Berufung ein.

Danach kam es zu einer außergewöhnlich langen Verzögerung. Das Berufungsverfahren wurde unter anderem wegen vorrangiger Haftsachen, Erkrankungen und später der Corona-Pandemie wiederholt nicht abgeschlossen.

Erst im Juni 2024 wurde der Fall vor dem Landgericht Hamburg erneut verhandelt.

Das Gericht befand Haverbeck in zwei Fällen der Volksverhetzung für schuldig. Unter Einbeziehung einer bereits bestehenden Verurteilung wurde eine Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und vier Monaten ausgesprochen.

Gleichzeitig berücksichtigte das Gericht die erhebliche rechtsstaatswidrige Verfahrensverzögerung. Vier Monate der Gesamtstrafe wurden deshalb als bereits vollstreckt behandelt.

Ein entscheidender Punkt für die korrekte Darstellung des Falls ist der Rechtsstatus dieses Urteils: Haverbecks Verteidiger legte Revision ein. Als Haverbeck wenige Monate später starb, war die Hamburger Entscheidung daher noch nicht rechtskräftig.

Es wäre deshalb ungenau, die 2024 in Hamburg ausgesprochene Strafe als endgültig rechtskräftige Verurteilung zu beschreiben.

Welche Bedeutung hatte Haverbeck für die rechtsextreme Szene?

Haverbecks Bekanntheit ging deutlich über ihre einzelnen Strafverfahren hinaus.

Durch ihre jahrzehntelangen Aktivitäten, ihre Verbindung zum Collegium Humanum und ihre öffentlich inszenierte Holocaustleugnung wurde sie in Teilen der rechtsextremen und neonazistischen Szene zur Identifikationsfigur.

Ihr hohes Alter verstärkte diese Wirkung. Rechtsextreme Gruppen stellten ihre Haft teilweise als angebliche politische Verfolgung dar und versuchten, ihre Strafverfahren für eigene Kampagnen zu nutzen.

Diese Darstellung unterschlug jedoch einen entscheidenden Punkt: Haverbeck wurde nicht wegen einer allgemeinen Kritik an der Politik oder wegen einer bloßen abweichenden Meinung verurteilt. Gegenstand der Verfahren waren konkrete öffentliche Äußerungen, mit denen sie historisch erwiesene nationalsozialistische Massenverbrechen leugnete.

Auch parteipolitisch wurde sie eingesetzt. Bei der Europawahl 2019 trat Haverbeck als Spitzenkandidatin der rechtsextremen Partei „Die Rechte“ an. Zu diesem Zeitpunkt befand sie sich im Gefängnis.

Die Kandidatur zeigt, welchen symbolischen Stellenwert sie innerhalb dieses politischen Milieus erreicht hatte.

Warum ist Holocaustleugnung in Deutschland strafbar?

In Deutschland kann die öffentliche Leugnung nationalsozialistischer Völkermordverbrechen den Straftatbestand der Volksverhetzung erfüllen.

§ 130 Absatz 3 des Strafgesetzbuches erfasst unter bestimmten Voraussetzungen das öffentliche oder in einer Versammlung erfolgende Billigen, Leugnen oder Verharmlosen bestimmter unter der nationalsozialistischen Herrschaft begangener Verbrechen, wenn die Äußerung geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören.

Darauf können Geldstrafen oder Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren folgen.

Der Fall Ursula Haverbeck ist für die Abgrenzung zur Meinungsfreiheit besonders interessant.

Das Bundesverfassungsgericht stellte 2018 im Zusammenhang mit ihrer Verfassungsbeschwerde fest, dass nachweislich unwahre und bewusst falsche Tatsachenbehauptungen nicht zum Prozess der verfassungsrechtlich geschützten Meinungsbildung beitragen.

Gleichzeitig bedeutet das nicht, dass jede kontroverse Äußerung zur Geschichte automatisch strafbar wäre. Entscheidend sind der konkrete Inhalt, die Form der Äußerung und die Voraussetzungen des jeweiligen Straftatbestands.

Bei Haverbeck ging es jedoch wiederholt um die öffentliche Leugnung des nationalsozialistischen Völkermords und um Aussagen, die deutsche Gerichte als Volksverhetzung bewerteten.

Mehr dazu lesen Austria insider

Wann und woran starb Ursula Haverbeck?

Ursula Haverbeck starb am 20. November 2024 im Alter von 96 Jahren. Ihr Tod wurde am folgenden Tag von ihrem Rechtsanwalt gegenüber der Deutschen Presse-Agentur bestätigt.

Sie lebte zuletzt in Vlotho in Nordrhein-Westfalen.

Eine verlässlich bestätigte öffentliche Angabe zu einer konkreten Todesursache wurde in den maßgeblichen Berichten über ihren Tod nicht genannt. Es wäre daher nicht seriös, eine bestimmte Erkrankung oder Todesursache als gesichert darzustellen.

Zum Zeitpunkt ihres Todes war insbesondere das Hamburger Verfahren aus dem Jahr 2024 noch nicht rechtskräftig abgeschlossen.

Ihr Tod beendete damit eine jahrzehntelange Geschichte von rechtsextremer Agitation, Holocaustleugnung und wiederholten strafrechtlichen Auseinandersetzungen.

Frequently Asked Questions

1. Wer war Ursula Haverbeck?
Ursula Haverbeck war eine deutsche rechtsextreme Aktivistin und Holocaustleugnerin. Sie wurde wiederholt wegen Volksverhetzung verurteilt und galt in Teilen der rechtsextremen Szene als Symbolfigur.

2. Wann wurde Ursula Haverbeck geboren?
Sie wurde am 8. November 1928 in Winterscheid im heutigen Hessen geboren.

3. Wann ist Ursula Haverbeck gestorben?
Ursula Haverbeck starb am 20. November 2024 im Alter von 96 Jahren.

4. Warum wurde Ursula Haverbeck verurteilt?
Sie wurde mehrfach wegen Volksverhetzung verurteilt, nachdem sie öffentlich den Holocaust beziehungsweise zentrale nationalsozialistische Massenverbrechen geleugnet hatte.

5. War Ursula Haverbeck im Gefängnis?
Ja. Von Mai 2018 bis November 2020 verbüßte sie rund zweieinhalb Jahre Haft in der JVA Bielefeld-Senne.

6. Was war das Collegium Humanum?
Das Collegium Humanum war eine Organisation in Vlotho, die sich im Laufe ihrer Geschichte zu einem Treffpunkt rechtsextremer und geschichtsrevisionistischer Akteure entwickelte. Haverbeck leitete die Organisation. 2008 wurde sie vom Bundesinnenministerium verboten.

7. War das Hamburger Urteil gegen Ursula Haverbeck von 2024 rechtskräftig?
Nein. Das Landgericht Hamburg verurteilte sie im Juni 2024 zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und vier Monaten. Ihre Verteidigung legte Revision ein. Bei Haverbecks Tod im November 2024 war das Urteil noch nicht rechtskräftig.

Fazit

Ursula Haverbeck gehörte über viele Jahre zu den bekanntesten Vertreterinnen der Holocaustleugnung in Deutschland. Ihre Bedeutung entstand aus einer Verbindung von rechtsextremer Netzwerkarbeit, öffentlicher Provokation und der wiederholten Verbreitung historisch widerlegter Behauptungen.

Das Collegium Humanum, zahlreiche Verfahren wegen Volksverhetzung, ihre mehrjährige Haft und ihre Kandidatur für die Partei „Die Rechte“ zeigen, dass Haverbeck nicht lediglich durch vereinzelte Äußerungen bekannt wurde. Ihre Aktivitäten waren über Jahrzehnte in rechtsextreme Strukturen eingebettet.

Für die sachliche Einordnung ist gleichzeitig wichtig, die verschiedenen Gerichtsverfahren präzise auseinanderzuhalten. Nicht jedes ausgesprochene Urteil war unmittelbar rechtskräftig. Das gilt insbesondere für die Hamburger Entscheidung aus dem Juni 2024, gegen die bei Haverbecks Tod noch eine Revision anhängig war.

Wer sich mit dem Fall beschäftigt, sollte deshalb zwischen historisch belegten Tatsachen, gerichtlichen Entscheidungen und den von Haverbeck verbreiteten Falschbehauptungen klar unterscheiden. Gerade diese Trennung ist entscheidend, um Holocaustleugnung und ihre Funktion innerhalb des modernen Rechtsextremismus richtig einzuordnen.

Quellen und weiterführende Informationen

Für die biografischen, juristischen und historischen Angaben in diesem Artikel wurden unter anderem folgende Quellen herangezogen:

  • Bundesverfassungsgericht – Beschluss vom 22. Juni 2018, Az. 1 BvR 673/18: Entscheidung zur Verurteilung wegen Volksverhetzung und zur Einordnung der Holocaustleugnung im Verhältnis zur Meinungsfreiheit. Bundesverfassungsgericht: Beschluss 1 BvR 673/18
  • Bundesverwaltungsgericht – Verbot des Collegium Humanum: Das Gericht bestätigte 2009 die Rechtmäßigkeit des Verbots des Collegium Humanum und der Bauernhilfe. Die Entscheidung enthält auch Angaben zu Ursula Haverbecks Rolle in den Organisationen. Bundesverwaltungsgericht: Verbot des Collegium Humanum
  • Bundesministerium der Justiz – § 130 StGB (Volksverhetzung): Aktueller Gesetzestext zur strafrechtlichen Einordnung unter anderem des öffentlichen Leugnens bestimmter nationalsozialistischer Verbrechen. Gesetze im Internet: § 130 StGB
  • NDR / Panorama – Urteil des Landgerichts Hamburg vom 26. Juni 2024: Bericht über Haverbecks erneute Verurteilung wegen Volksverhetzung, die Gesamtfreiheitsstrafe sowie die lange Verfahrensdauer. NDR: Urteil gegen Ursula Haverbeck 2024
  • Tagesschau – Tod von Ursula Haverbeck: Bericht vom 21. November 2024 über ihren Tod im Alter von 96 Jahren, ihre früheren Verurteilungen und die beim Tod noch anhängige Revision gegen das Hamburger Urteil. Tagesschau: Holocaust-Leugnerin Haverbeck ist tot
  • Gedenkstätte und Museum Auschwitz-Birkenau – Zahl der Opfer: Historischer Forschungsstand zur Zahl der nach Auschwitz deportierten und dort ermordeten Menschen. Rund 1,1 Millionen Menschen wurden in Auschwitz ermordet, darunter etwa eine Million Juden. Auschwitz-Birkenau Memorial: The Number of Victims
  • Bundeszentrale für politische Bildung – Antisemitismus im Rechtsextremismus: Hintergrund zur Einordnung Ursula Haverbecks, des Collegium Humanum und ihres Einflusses innerhalb rechtsextremer und geschichtsrevisionistischer Strukturen. bpb: Antisemitismus im heutigen Rechtsextremismus
By David Lange
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David Lange ist ein österreichischer Autor bei austriainsider.at, wo er mit klarem Blick über Politik, Wirtschaft und gesellschaftliche Themen aus Österreich berichtet. Sein sachlicher, gut recherchierter Schreibstil vermittelt seinen Leserinnen und Lesern verlässliche Einblicke in das aktuelle Zeitgeschehen.
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