Henning Rütten ist ein deutscher Journalist und Dokumentarfilmer. Er arbeitet an Filmen über Sport, Menschen und Natur. Auch seine Ehe mit der Fernsehjournalistin Anja Reschke ist öffentlich bekannt. Die beiden haben zwei Kinder.
Seine berufliche Arbeit lässt sich an konkreten Produktionen nachvollziehen: Dazu gehören die Tauchreihe „Waterwoman“ und eine ausgezeichnete Dokumentation über Robert Enke. Auch für 2026 ist ein Film von ihm beim NDR belegt.
Welchen beruflichen Hintergrund hat Henning Rütten?
Rüttens beruflicher Weg führte über die Sportredaktion des Norddeutschen Rundfunks. Auf seiner eigenen Website nennt er Sportwissenschaft an der Deutschen Sporthochschule Köln mit der Jahresangabe 1997 als Ausbildung.
Im Laufe seiner Arbeit übernahm er Aufgaben als Autor, Regisseur, Kameramann und in der Produktion. 2023 gründete er nach eigenen Angaben Anthero Film in Hamburg. Dort entwickelt er Dokumentarformate und arbeitet als „Creator und Executive Producer“.
Einfach erklärt: Er entwickelt Filmideen und trägt übergeordnete Verantwortung dafür, dass daraus fertige Produktionen werden. Als Auftraggeber nennt er ARD, NDR, ZDF und ARTE. Diese Angaben beschreiben seine Zusammenarbeit mit Sendern; daraus ergibt sich keine Aussage über eine heutige Festanstellung beim NDR.
Was ist über seine Ehe mit Anja Reschke bekannt?
Henning Rütten ist mit Anja Reschke verheiratet. Die Journalistin ist unter anderem durch das ARD-Politmagazin „Panorama“ bekannt. Ihre Ehe und die beiden gemeinsamen Kinder werden in etablierten Medienberichten genannt.
Ein Interview des Stader Tageblatts von 2018 beschreibt Reschke als Mutter einer Tochter und eines Sohnes und nennt Rütten als ihren Ehemann. Auch ein Bericht zum Start von „Reschke Fernsehen“ im Januar 2023 bestätigt die Ehe und zwei Kinder.
Beide arbeiten damit im Fernsehjournalismus, haben aber unterschiedliche berufliche Schwerpunkte. Reschke ist vor allem mit politischen und gesellschaftlichen Themen verbunden. Rüttens dokumentierte Arbeiten umfassen unter anderem Sportporträts und Dokumentationen über Natur und Reisen.
Ein verlässlich belegtes Hochzeitsdatum lässt sich aus den hier geprüften Quellen nicht nennen. Weitere persönliche Einzelheiten sind für die Einordnung seiner Arbeit nicht nötig.
Welche Filme zeigen seine Arbeit?
Zwei Produktionen machen unterschiedliche Seiten von Rüttens Arbeit deutlich.
Bei „Waterwoman“ begleitet er die Freitaucherin Anna von Boetticher. Sie taucht ohne Atemgerät. Die Reihe verbindet Begegnungen unter Wasser mit Geschichten über die besuchten Regionen. Rüttens Werkübersicht führt auch die zweite Staffel von 2024 auf.
Einen anderen Schwerpunkt setzt sein Film über Robert Enke. Für die „Sportclub Story“ traf Rütten dessen Witwe Teresa Enke sowie Freunde und Vertraute des früheren Nationaltorhüters. Die Dokumentation blickt auf Enkes Leben zurück und beschäftigt sich mit dem Umgang mit Depressionen im Sport.
Hier steht die persönliche Geschichte hinter einer bekannten Sportlerlaufbahn im Mittelpunkt. Der Film fragt, wie das Umfeld mit einer Krankheit umgeht, über die Betroffene oft nur schwer sprechen können.
Welche Auszeichnungen hat Henning Rütten erhalten?
Eine unabhängig belegte Auszeichnung ist der erste Platz beim VDS-Fernsehpreis 2019. Der Verband Deutscher Sportjournalisten veröffentlichte die Entscheidung im April 2020.
Ausgezeichnet wurde Rütten für „Auch Helden haben Depression“. Der Beitrag war am 10. November 2019 im NDR-Sportclub ausgestrahlt worden. Die Jury würdigte besonders, dass der Film dazu beitrage, offener über Depressionen im Sport zu sprechen.
Bereits im März 2010 meldete der NDR einen weiteren Erfolg: Rütten und Sven Kaulbars erhielten den VDS-Fernsehpreis für den „Norddeutschen Sportjahresrückblick 2009“.
Bei solchen Angaben lohnt sich die Unterscheidung zwischen Wettbewerbsjahr und Bekanntgabe. Der Preis für das Jahr 2019 wurde beispielsweise erst 2020 öffentlich bekannt gegeben.
Welche neuere Dokumentation ist für 2026 belegt?
Für 2026 nennt der NDR Henning Rütten als Autor von „Drama am 8000er – Was geschah an der Shishapangma?“. Der Sender kündigte den Film am 2. April 2026 an.
Die Dokumentation beschäftigt sich mit einem Lawinenunglück im Himalaya von 2014. Im Mittelpunkt steht der Überlebende Martin Maier und seine Sicht auf die damaligen Ereignisse.
Nach der Beschreibung des NDR behandelt der Film auch den Druck öffentlicher Erwartungen und die Verantwortung innerhalb einer Bergsteigergruppe. Damit greift Rütten erneut ein Sportthema auf, bei dem menschliche Entscheidungen und ihre Folgen im Vordergrund stehen.
Die Produktion belegt eine neuere Autorenarbeit. Sie erlaubt jedoch keine Aussage über seinen genauen Beschäftigungsstatus beim Sender.
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Häufige Fragen zu Henning Rütten
Wie alt ist Henning Rütten?
Ein verlässlich bestätigtes Geburtsdatum liegt in den geprüften Quellen nicht vor. Deshalb lässt sich sein genaues Alter nicht sicher angeben.
Ist Henning Rütten der Ehemann von Anja Reschke?
Ja. Die Ehe ist in etablierten Medienberichten dokumentiert.
Haben Henning Rütten und Anja Reschke Kinder?
Ja. Öffentlich berichtet wird über zwei gemeinsame Kinder, eine Tochter und einen Sohn.
Was macht Henning Rütten beruflich?
Er arbeitet als Journalist, Dokumentarfilmer und Produzent. Zu seinen Tätigkeiten gehören die Entwicklung und Umsetzung von Dokumentarfilmen.
Hat Henning Rütten einen eigenen Wikipedia-Artikel?
Bei der Recherche wurde kein eigenständiger deutschsprachiger Wikipedia-Artikel über ihn gefunden. Informationen zu seiner Arbeit bieten seine berufliche Website sowie Sender- und Preisveröffentlichungen.
Wo findet man seine Filme?
Ein möglicher Anlaufpunkt ist die ARD Mediathek. Am besten sucht man nach dem jeweiligen Filmtitel, da die Verfügbarkeit einzelner Produktionen wechseln kann.